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Ausstellungen in Geisenfeld
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Fotoausstellung lässt den Wasserturm noch einmal erleuchten

Gerhard Kohlhuber, GZ 06.10.05

Was sonst das Dasein einer "überdimensionalen grauen Maus" fristet, war plötzlich bunt illuminiert und ragte wie eine Leuchtboje in die Dunkelheit. · Die Beleuchtung des Wasserturmes war eine Kunstaktion, die im vergangenen Herbst über die Geisenfelder Grenzen hinaus viel Beachtung fand. Gelegenheit, sich an diesen Event zu erinnern, bietet eine Ausstellung von Fotografien, die noch bis zum 4. Dezember in der Schalterhalle der Sparkasse zu sehen sind.


Dem Aufruf, ihre Bilder für eine Ausstellung zur Verfügung zu stellen und sie gerahmt bei Miek Michielsen abzugeben, sind drei Fotografen gefolgt. Harald Ziewe und Peter Mühlbacher zeigen den Turm, wie er in den verschiedenen Variationen geleuchtet hat · mal bläulich, wie beim Probelauf, mal gelb und rot, wie er um Weihnachten zu sehen war. Es gehe ihm darum, das Außergewöhnliche im Bild festzuhalten, berichtet Peter Mühlbacher, der sich intensiv auch schon mit der Theorie des Fotografierens beschäftigt hat.

Beleuchtungskünstler Markus Jordan, der zusammen mit dem Kunstforum der Stadt für die letztjährige Aktion verantwortlich zeichnete, hat den umgekehrten Weg gewählt: Bei Sonnenschein von außen wirkte der Turm im Innern "wie auf einem anderen Planeten". Das gedämpft gelb-orange Licht lässt eine Stimmung fast wie im Science Fiction aufkommen.

Da Markus Jordan ohnehin gerne mit Licht und Schatten, mit Lichtreflexen in anderen Gegenständen experimentiert, hat er seine Freude an diesen Versuchen in schönen Bildern festgehalten, die ebenfalls in der Sparkasse ausgestellt sind.

Dominant in der Mitte der Halle hängt ein Bild von Anita Hörskens, die sowohl den Klosterstock mit Kirche, als auch den Wasserturm (noch unbeleuchtet) mit Öl auf Leinwand gebannt hat.

Die Ausstellung kann rund um die Uhr besichtigt werden. Weitere Bilder von Markus Jordan sind noch bis zum 4. Dezember im Eiscenter in der Rathausstraße sowie im ehemaligen Laden der Gärtnerei Eickelmann in der Maximilianstraße zu bewundern.


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